Parkett mit Klick

Herweck  

Parkett ein natürlicher Fußboden


Parkettboden Verlegung

Ein Parkett Fußboden besteht vollständig aus Holz und ist dadurch ein natürliches Produkt.
Weitere Vorteile sind der wärmere Fußboden, und ein leises Laufgeäusch.
Parkett Böden (offenporige Oberfläche) regulieren das Raumklima, nehmen bei zu hoher Raumluftfeuchte diese auf, und geben bei zu trockener Luft selbige wieder ab.
Parkett bietet ein behagliches und warmes Wohngefühl.


Parkett auf Fußbodenheizung I

Verlegung auf Fußbodenheizung: Holzfußböden, also auch Fertigparkett, eignen sich ebenfalls für eine Verlegung auf Fußbodenheizung.
Da Fertigparkett in 14 mm Stärke einen Wärmedurchlasswiderstand von rund 0,10 QM K/W hat kann von einer wirtschaftlichen Nutzung der Fußbodenheizung ausgegangen werden.
Die vollflächige Verklebung wird in diesem Fall auf einen Estrich empfohlen, der nach DIN18353 fachgerecht ausgeführt ist.
Der Estrich muss mindestens 3 Wochen aushärten.
Die Estrichdicke wird nach DIN 18560 beschrieben.
Institute und Vereinigungen im Fachbereich Fußbodentechnik empfehlen bei Anwendung einer Wärmewasserfußbodenheizung einen Wärmedurchlasswiderstand des zu verklebenden Materials, der 0,18 QM K/Q nicht überschreitet.
Bei Verwendung von Elektrofußbodenheizung soll der WDW-Wert von 0,17 QM K/W nicht überschritten werden.
Des Weiteren muss bei der Verlegung von Fertigparkett auf Fußbodenheizung die DIN 18356 beachtet werden.


Parkett auf Fußbodenheizung II

Aufheizphase des Estrichs: Nach 3 wöchiger Aushärtezeit kann die Fußbodenheizung nun vorsichtig in Betrieb genommen werden.
Das heißt die Vorlauftemperatur wird täglich um 5°C gesteigert, bis die errechnete Betriebstemperatur nach ca. 14 Tagen erreicht ist.
Abhängig von der Estrichdicke verzögert sich diese Aufheizphase.
Dann muss die Vorlauftemperatur im gleichen Takt um 5°C pro Tag gedrosselt werden, bis die Oberflächentemperatur ca. 18°C beträgt und die Estrich-Endfeuchte 1,5% nicht übersteigt.
Nun kann das Fertigparkett verklebt werden.
Beachten Sie die Hinweise der Klebstoffhersteller.
Empfohlen wird oft ein Voranstrich, um eventuelle Restfeuchteprobleme zu unterbinden.
Dieser sollte mindestens 1 Stunde auslüften.
Die durchschnittliche Oberflächentemperatur einer Fußbodenheizung liegt bei 22°C und sollte 25° C nicht übersteigen.
Das ideale Raumklima für holzbasierte Materialien bei +/- 20°C und 50% Luftfeuchtigkeit.


Parkett auf Fußbodenheizung III

Hinweis: Bei Verwendung von Buche und Esche auf Fußbodenheizung muss mit Fugenbildung gerechnet werden, da diese Hölzer extrem auf Feuchte und Temperaturschwankungen reagieren.
Bei Fugenbildung sollte der Boden immer mit einem Polish oder Hartwachs nachpoliert werden, so dass eventuelle Feuchte nicht in die Fugen eindringen kann.


Hinweise und Vorschriften zur Parkett-Verlegung

  1. Parkettböden nur in ganz trockenen Räumen verlegen, das heißt die Maler- und Tapezierarbeiten müssen beendet sein!
  2. Vor dem Verlegen Unterboden auf Trockenheit überprüfen.
  3. Pakete bis zum Verlegen in geschlossenem Zustand belassen.
  4. Ringsum aller Wände, Türzargen, Rohrleitungen, fester Einbauten (zum Beispiel Kachelöfen/Kamine) ist ein ausreichender Wandabstand (Dehnungsfuge, ca. 15 mm) zu belassen, um das "Arbeiten" des Holzes im Sinne einer Ausdehnung zu ermöglichen. Bei großen Räumen (Hallen, Sälen) muss die Dehnfuge entsprechend breiter sein. Faustformel: Je 1,0 m Parkett in der Breite bedingt 2,0 mm Dehnfuge beidseitig.
  5. Nach der Verlegung ist bei Bedarf und nach Möglichkeit wieder zu heizen.